Ein Fest für Foodies: die Lurpak-Kampagne im Observer Food Monthly

Das i-Tüpfelchen des gestrigen Tages war, dass Anke mir die Observer-Food-Monthly-Beilage überließ. Deren Titelmotiv ist ein Knaller:

Bunt und gesund: das Cover der Observer-Food-Monthly-Beilage.

Bunt und gesund: das Cover der Observer-Food-Monthly-Beilage.

Meine erste Assoziation war das Mutato-Projekt des Künstlers Uli Westphal, auf das ich über die ZEIT-Magazin-Rubrik „Heiter bis glücklich“ gestoßen war und das mir so gut gefiel, dass ich das Plakat für unsere neu gestaltete Küche kaufte, wo es den Seurat ersetzt:

Uli Westphal, Mutato-Plakat (mit einem Kind auf der Hüfte geschossen).

Uli Westphal, Mutato-Plakat (mit einem Kind auf der Hüfte geschossen).

(Abends, wenn ich Essen zubereite, lege ich das Bubele in eine Babywippe auf unseren Küchentisch. Und neulich fiel mir auf, dass er das Plakat minutenlang fasziniert studiert.)

Doch das bunte Observer-Cover ist nicht nur schön, sondern auch clever gemacht, denn tatsächlich handelt es sich mitnichten um das Titelbild, sondern eine Werbung, die noch vor das eigentliche Cover geheftet wurde. Zwar steht auch deutlich das Wort „Advertisement“ da, doch angesichts der optischen Reizüberflutung blendete mein Gehirn es wohl einfach aus. Die Anzeige bewirbt eine auch hierzulande bekannte Margarine namens Lurpak; die Vorder- und Rückseite des Kampagnenmotivs kann man sich hier besehen. Die Kampagne (Agentur: Wieden + Kennedy London) wird von einem witzig gemachten Werbefilm begleitet, der ein Fest für Foodies darstellt:

Außerdem lag dem OFM etwas bei, das als „Lurpak-branded seasonal wall planner featuring key seasonal food dates and ingredients throughout the year“ beschrieben wird: also ein Wandkalender, in dem Obst und Gemüse gemäß ihren Erntezeiten eingetragen sind. (Eine Abbildung des ziemlich schick gemachten Planers findet man auf ebay, wo er bereits zur Versteigerung angeboten wird). Und den hat Anke mir auch geschenkt. Ich muss es einfach mal sagen: Danke, Anke!

 

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Stillgebete

Ohne Worte.

Ohne Worte.

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Me Time statt Tea Time: Ausspannen im England, England

Wie gesagt: die PEKiP-Session hatte das Bubele in eine wohlverdiente, mehrstündige Siesta katapultiert, so dass sich nach der Baby time ein paar luxuriöse Stunden Mommy time materialisierten. Im England, England ließ ich mir völlig ungestört homemade pea soup schmecken, während ich nebenbei den OBSERVER sowie dessen Beilagen durchblätterte.

Gemütliches Ambiente, gesundes Essen, interessante Lektüre: Lunch im England, England.

Gemütliches Ambiente, gesundes Essen, interessante Lektüre: Lunch im England, England.

Und weil ich heute früh ENDLICH wieder in meine Lieblings-Winterhose passte (meine bisherige Lieblingsdiät: Stillen), genehmigte ich mir zum Kaffee nach dem Essen ein Stück von Ankes selbstgemachtem „Millionaire’s Shortbread“, der Edelvariante eines Twix-Riegels, die sehr wahrscheinlich so heißt, weil die Kombination aus Keksboden, Karamellkrem und einer Schokoladenplatte so damn rich ist, weswegen das Ganze auch gleich mit einem Messerchen statt einer Kuchengabel serviert wird.

Kapitalistische Köstlichkeit: „Millionaire's Shortbread“.

Kapitalistische Köstlichkeit: „Millionaire's Shortbread“.

Nebenher lief schöne Musik: P. J. Harvey’s Let England Shake, Kate Bushs 50 Words for Snow, und irgendwas von den Tindersticks, das ich nicht kannte. Insgesamt der passende Soundtrack zu meiner entspannten Stimmung.

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Babymassage vs. PEKiP

Konkurrierende Angebote für Säuglingseltern

Neben dem Babyschwimmen (das ich vielleicht im Frühjahr ausprobieren möchte), zählen die Babymassage und das PEKiP wohl zu den beliebtesten Angeboten für Eltern mit Säuglingen.

Nun suggeriert meine etwas plakative Überschrift, dass es sich um ein Entweder-Oder, mehr noch, ein Gegeneinander, einen Wettbewerb, ein Besser/Schlechter handelt. Dem ist natürlich nicht so. Ich möchte einfach die beiden Angebote einmal aus meiner Sicht schildern, ohne Anspruch auf eine vollständige, objektive Darstellung zu erheben. Weiterlesen

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Art déco auf Absätzen

Eine meiner liebsten Straßenbahnhaltestellen ist die der Linie 13 auf der Rothenburger Straße. Dort nämlich befindet sich die Ladengalerie Tendresse, deren Schaufenster oft meine komplette Wunschgarderobe enthalten. Sehr angetan war ich heute von einem Paar Schuhe, das wie gemacht scheint, meinem verknacksten Fuß Linderung zu verschaffen.

Art Déco auf Absätzen: Schuhe von Noa Noa.

Art Déco auf Absätzen: Schuhe von NoaNoa.

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Crash Boom Bang statt Flashmob

Eigentlich wollte ich heute zum Flashmob [PDF] vor dem Rathaus. Dazu kam es aber nicht.

Eine der „Spätfolgen“ (wenn das Wort bei drei Monaten Zeitspanne schon angebracht ist?) der Schwangerschaft sind schmerzende Füße – das Gewicht des Kindes in meinem Leib hat mir wohl lebenslange Senk-, Spreiz- und Plattfüße beschert. Seit der Entbindung kann ich während der ersten Viertelstunde nach dem morgendlichen Aufwachen kaum auftreten, ohne das Gefühl zu haben, auf ein Messer zu treten (keine Sorge, Hans Christian Andersen machte aus diesem Symptom Weltliteratur: „jeder Schritt, den du tust, wird sein, als ob du auf scharfe Messer trätest, so daß dein Blut fließen muß.“).

Das mit dem „schwebenden Gang einer Tänzerin“ muss ich aber noch üben. Als ich mich heute vom Bürostuhl erhob, hatte ich keinerlei Gefühl im rechten Fuß – und knickte um. Weil es sich aber gleichzeitig überhaupt nicht angefühlt hatte, als ob mein Bein eingeschlafen sei, tat ich noch zwei ungläubige Schritte – und wieder knickte mein Fuß komplett um. Zack! sackte ich mit meinem ganzen Gewicht auf das Tagesbett im Arbeitszimmer (dasselbe Bett, auf dem ich seit Monaten Sachen beiseite legte, die empfindlich sind: Kunstdrucke, Geschenkpapiere, schöne Schachteln … reden wir nicht weiter darüber).

Die Kindsbespaßung hielt sich unter diesen Umständen in Grenzen. Just in dem Moment, wo ich mir vorgenommen hatte, etwas mehr Regelmäßigkeit in die Schlaf- und Stillrhythmen des Kindes zu bringen, bestand der Tag heute hauptsächlich daraus, den Fuß hochzulegen und dem Bubele seinen Willen zu lassen, was bedeutet, dass er den Großteil des Tages an meiner Brust ruhte. Was sich mal wunderschön anfühlt, mal aber auch gewaltig an den Nerven zehren kann.

Inzwischen bin ich bei Season 4 von Medium angelangt … I bet you didn’t see this coming, Allison Dubois!

Mal sehen, ob ich morgen früh zum PEKiP gehe, oder doch lieber zum Arzt …

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Heute auf sz-online: So stimmten die Dresdner beim Bürgerentscheid in den Stadtteilen ab

Ohne Worte. Screenshot vom 1.2.2012.

Ohne Worte. Screenshot vom 1.2.2012.

Einen etwas aussagekräftigeren Überblick des Abstimmungsergebnis findet man bei Stefanolix.

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Bilderrätsel (leicht), nebst Hinweis in eigener Sache

Heute stach mir ein schönes Motiv ins Auge*, das sich in Dresden an prominenter Stelle befindet. Wenn ich jetzt noch hinzufüge, dass ich mich gerade auf dem Weg zur Vorbereitung dieser Veranstaltung befand, dürfte die Lösung nicht mehr sonderlich schwer fallen.

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Fazit zum Bürgerentscheid in Dresden

Die Dresdner Bürger waren heute dazu aufgerufen, über die Zukunft der städtischen Krankenhäuser zu entscheiden. Über die Fragestellung bzw. das Grundproblem, meine Entscheidung und das Abstimmungsergebnis möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben. Vielmehr ist mir wichtig festzuhalten, dass meine Entscheidung trotz diverser Leitartikel in den Lokalzeitungen und eines Stadtmagazins bis heute Mittag nicht feststand, weil ich mich trotz allem nicht genügend informiert fühlte. Aber deswegen gar nicht wählen gehen, wenn es schon einmal die Möglichkeit zur direkten Demokratie gibt?

Letzten Endes verdankt sich die Tatsache, dass ich doch noch zu einer Entscheidung fand, mit der ich leben kann, vor allem einem Medium: Weiterlesen

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Matrimonio in Italia …

Die gute Nachricht: wir haben für den Sommer eine Einladung zu einer Hochzeit. In Italien. In einer Palladio-Villa. Meraviglioso!

Die schlechte: Mein Italienisch-Unterricht an der Uni liegt über ein Jahrzehnt zurück. Und da wir an die Hochzeit noch ein paar Tage Urlaub anhängen wollen, möchte ich bis dahin gerne meine Sprachkenntnisse auffrischen. Nun überlege ich, wie ich das unter den derzeitigen Gegebenheiten am effektivsten bewerkstellige. Ein tagtäglicher Abreißkalender? Eine CD? Ein Buch? Über Vorschläge würde ich mich freuen …

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