Kreta-Urlaub 2013: Die Gärten meiner Tante

Natürlich lädt eine Insel von so reichhaltiger Kultur und Natur, wie Kreta sie – bei gleichzeitig überschaubarer Größe – vorzuweisen hat, zu Erkundungstouren ein. Dennoch haben wir in diesem Urlaub nur wenige Ausflüge unternommen. Angeschnallt sein, still sitzen – für das Bubele sind selbst kurze Autofahrten eine Tortur.

Trotzdem verspüre ich kein Bedauern. Es lebt sich ja in unserem Quartier beinahe paradiesisch.

So hat meine Tante rings um ihr Haus interessante Gärten geschaffen, deren jeweilige Bepflanzung optimal auf die mikroklimatischen Bedingungen abgestimmt wurde. Vor dem Haus, zum Meer hin, wo es auch stürmisch zugehen kann, bilden zahlreiche Aloe vera sowie dichte Meerfenchelhecken einen wind- und salzwasserresistenten Garten, dessen  minimalistischer Charakter durch ungewöhnliche Fundstücke wie Steine, Scherben und Treibholz untermalt wird.

(V. r. o. im Uhrzeigersinn): Dank des „Rottweiler“-Schildes fühlte ich mich natürlich persönlich willkommen geheißen. Das „archäologische Beet“ mit Henkeln und anderen Fragmenten; blühende Aloe Vera und Meerfenchel; Treibholz; Der„Meergarten“ vor dem Haus.

(V. r. o. im Uhrzeigersinn): Dank des „Rottweiler“-Schildes fühlte ich mich natürlich persönlich willkommen geheißen. Das „archäologische Beet“ mit Henkeln und anderen Fragmenten; blühende Aloe Vera und Meerfenchel; Treibholz; Der„Meergarten“ vor dem Haus.

Hinter dem Haus erstreckt sich auf einem langen, schmalen Korridor an der Grundstücksgrenze ein kleines Paradies: im Schatten großer Oleanderbüsche gedeihen farbenfroh und duftend Rosen, Geranien, Pelargonien, Frangipani, Tradeskantienarten, Mohnsorten sowie zahlreiche Mittelmeerkräuter. Rankende Klettertrompeten bilden ein leuchtendes, immerblühendes Dach.

Großes Bild: Amerkiansiche Klettertrompete; Kleine Bilder im Uhrzeigersinn: Rose; Hortensie; Frangipani; Oleander; Bleiwurz.

Großes Bild: Amerikanische Klettertrompete; Kleine Bilder im Uhrzeigersinn: Rose; Hortensie; Frangipani; Oleander; Bleiwurz.

Von rechts oben im Uhrzeigersinn: Mexikanische Dreimasterblume (eine Tradeskantienart, die auf englisch den Namen „Wandering Jew“ trägt); duftende Geranie; unbekannte Sukkulente; Mittagsblume, Tradescantia sillamontana.

Von rechts oben im Uhrzeigersinn: Mexikanische Dreimasterblume (eine Tradeskantienart, die auf englisch den Namen „Wandering Jew“ trägt); duftende Geranie; unbekannte Sukkulente; Mittagsblume, Tradescantia sillamontana.

Auch jenseits des Gartens gibt es immer Flora zu entdecken, zum Beispiel diese Blümchen am Strand, die sich im sandigen, trockenen Boden zu behaupten wissen:

Wer kennt die Namen? (Beim oberen Bild tippe ich auf Bitterwurz.)

Wer kennt die Namen? (Beim oberen Bild tippe ich auf Bitterwurz.)

Ebenfalls begeistert haben mich die vielen wilden Kapernbüsche, deren filigrane Blüten mir ganz neu waren:

Blühender Kapernstrauch.

Blühender Kapernstrauch.

[Die einzelnen Bilder der Collagen gibt es auf meinem flickr-Profil in größerer Auflösung zu sehen.]
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Ein Kommentar zu Kreta-Urlaub 2013: Die Gärten meiner Tante

  1. Regina sagt:

    Ich war letztes Jahr auch auf Kreta, genauer gesagt bei Heraklion. Den Großteil der Zeit habe ich jedoch im Hotel am Strand verbracht. Aber wir haben uns auch mal für zwei Tage einen Mietwagen genommen und sind auch etwas über die Insel gefahren. Fand ich wirklich schön auch mal in kleinere Städte bzw. Dörfer in Touristenfreien Restaurants oder Cafes zu sein. Einen Tagesausflug nach Santorini haben wir auch gemacht, es war zwar sehr schön dort, jedoch war der Ausflug doch sehr auf Massenabfertigung ausgerichtet, was den Eindruck etwas trübte. Also ich kann da nur empfehlen, lieber eigenständig nach Santorini zu reisen, auch wenn es teurer ist. Im Idealfall mit Übernachtung damit genug Zeit bleibt, alles zu entdecken.
    Santorini hat es sogar unter die Top 5 Reiseziele bei einem Onlineportal geschafft: [Gelöscht, kann gerne jeder für sich selbst recherchieren! ~ KM]. Kreta und Santorini meiner Meinung nach wirklich schön und sehenswert!

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