Ego Identity in der Galerie m2a

Slowly easing in …

Meine Rückkehr in den Alltag begann am Samstag auf Anregung meiner Freundin „Miss Sophie“gar nicht so alltäglich mit einem Besuch der Ausstellung Ego Identity in der Galerie m2a.

Me and Miss Sophie vor einer Bilderwand von Andy Cross. Foto: Andy Cross, 2013.

Me and Miss Sophie vor einer Bilderwand von Andy Cross. Foto: Andy Cross, 2013.

Dort gab’s eine Wiederbegegnung mit Andy Cross, einem Künstler aus New York, den ich vor ein paar Jahren über Miss Sophie kennengelernt hatte.

Catching up: Im Gespräch mit Andy Cross. Foto: Sophie Mattheus.

Catching up: Im Gespräch mit Andy Cross. Foto: Sophie Mattheus.

Andy Cross‘ neue Collagen haben es mir angetan – auf den ersten Blick wirken sie poppig und nachgerade dekorativ, bis man sich näher mit ihrem Aufbau beschäftigt und ihre Vielschichtigkeit entdeckt – dann sind sie nicht nur „schön“, sondern auch kantig.

Thomas Hesse vor Collagen von Andy Cross.

Thomas Hesse vor Collagen von Andy Cross.

Immer wieder ein Augenschmaus sind die Arbeiten von Jens Schubert (sometimes, size does matter!). Meine erste Assoziation angesichts seiner Power-Serie : Darstellungen asiatischer Krieger, wie man sie aus Shogun oder Hero kennt – aber wie immer gilt: genaues Hinsehen lohnt …

Power-Serie von Jens Schubert: »Strength«, »Wisdom«, »Courage« (v. l. n. r.).

Power-Serie von Jens Schubert: »Strength«, »Wisdom«, »Courage« (v. l. n. r.).

Dass ich Tony Franz‚ Bleistiftzeichnungen bewundere, schrieb ich bereits an anderer Stelle. – Gerne hätte ich ihn gefragt, ob er sich bei einer der präsentierten Zeichnungen vom Verlobungsring Lady Diana Spencers bzw. Catherines, Duchess of Cambridge inspirieren ließ (das Motiv kam mir doch sehr bekannt vor), aber da war Herr Franz schon weg.

Jan Vormanns Dispatchwork.

Jan Vormanns Dispatchwork.

Jan Vormanns Dispatchwork (er füllt Lücken im Mauerwerk mit Lego-artigen Mosaiken auf) war mir neu, es wirkt „in echt“ viel interessanter als auf einem ebenfalls gezeigten Foto, das auf mich leider eher wie ein Photoshop Fail wirkte. Der tatsächliche, haptische Reiz seiner Materialverfremdungen vermochte sich mir dadurch jedenfalls nicht zu vermitteln.

Fazit: Eine kleine, aber feine Schau, die noch bis zum 16.8.2013 in der Galerie m2a zu sehen ist.

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