YouTube-Video mit Zeitmarke einbetten

H to the T to the M to the ELLE

Quasi als Fußnote zu meinem letzten Artikel möchte ich heute endlich einmal wieder etwas in meiner lange vernachlässigten Blogrubrik „Computerles“ veröffentlichen.

Obwohl ich schon lange blogge, drücke ich mich bisher erfolgreich davor, HTML zu erlernen. Ein paar kleine Tricks und Kniffe zu beherrschen lohnt sich jedoch durchaus, selbst wenn man mit seinem Lieblings-ITler verheiratet ist.

YouTube-Videos einbetten

Es ist wirklich ganz einfach. Man klickt unterhalb des gewünschten YouTube-Videos zunächst auf den Menüpunkt „Teilen“, dann „Einbetten“. Anschließend die gewünschte Videogröße auswählen (ich nehme immer 640, keine Ahnung, warum). Vier weitere Optionen kann man per Kästchenklick wählen:

  • Nach Ende des Videos vorgeschlagene Videos anzeigen:
    Diesen Punkt wähle ich grundsätzlich ab, weil meine Leser ihre Zeit mit der Lektüre meines Blogs verbringen und sie nicht auf YouTube verschwenden sollen (wo man übrigens neuerdings in letzter Instanz nicht mehr bei lustigen Katzen-, sondern bei Faultier-Videos landet).
  • HTTPS verwenden
    Soweit ich es verstanden habe, steht das „S“ irgendwie für Sicherheit, und für Code gelten offenbar die gleichen Gesetzmäßigkeiten wie für Damenhygieneartikel: Sicherheit ist immer gut. Also yes.
  • Erweiterten Datenschutzmodus aktivieren
    Ich habe mir die Erklärung dazu schon oft durchgelesen, aber keinen blassen Schimmer, was sie bedeutet. Meistens wähle ich sie an, weil ich mit meinen Daten sehr, sehr vorsichtig umgehe (wovon dieses Blog ja hinlänglich Zeugnis ablegt.)
  • Alten Einbettungscode verwenden
    Als ich noch ein fremdgehostetes WordPress-Blog hatte, war das, glaube ich, wichtig. Mein jetziges Blog kann auch State-of-the-Art, glaube ich. Also no.

Nach diesem Einblick in die vielen Dilemmata, mit denen wir Blogger Tag für Tag (oder, um im HTML-Jargon zu bleiben: tag für tag) konfrontiert werden, nun zum eigentlichen Gegenstand meines Artikels:

YouTube-Videos mit Zeitstempel einbetten

Der eingebettete Clip, den ich in meinem Artikel einbetten wollte, ist auf Youtube gehostet; das dortige Video ist deutlich länger als die relevante Tango-Szene. Anstatt umständlich den Clip von YouTube herunterzuladen, zu schneiden und das Ergebnis dann auf mein Blog hochzuladen, habe ich einfach den Einbettungscode mit Zeitmarken versehen: einer Anfangs- und Endzeit. Hierfür gibt es verschiedene Methoden (meine Suchmaschinenbegriffe waren „embed timestamped video“), ich bin der Anleitung des Blogs Ampercent gefolgt.

Gemäß der oben dargelegten Schritte gibt YouTube einen HTML-Code aus, der folgendermaßen aussieht:

<iframe width=“640″ height=“360″ src=“https://www.youtube-nocookie.com/embed/oVQ8zt7uXlE?rel=0″ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

An diesen Code hängt man nun ein Schnipselchen aus Zahlen und Buchstaben an, und das ist die Magie des HTML:

<iframe width=“640″ height=“360″ src=“https://www.youtube-nocookie.com/embed/oVQ8zt7uXlE?rel=0&start=723&end=811“ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

Die Zahlen ergeben sich übrigens, indem man die Minutenzahl der Start- bzw. Endzeit in Sekunden umrechnet und mit den Sekunden addiert. Bei einem Beginn bei Minute 12, Sekunde 3 bedeutet das: 12 • 60 + 3 = 723.

Das war’s!

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6 Kommentare zu YouTube-Video mit Zeitmarke einbetten

  1. Pingback: Медленно минуты уплывают вдаль | netzweit

  2. OstTimoR sagt:

    Noch immer die Schöne im kleinen Weißen als Headliner.
    Der würde ich gerne den Computer erklären. Solange sie nicht aufschreit…

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