Überraschungsausflug in die Sächsische Schweiz

Zeit für ein Geständnis: mein letzter Besuch in der Sächsischen Schweiz muss Jahre her sein. Boofen schreckt mich eher ab (bin nicht so die Outdoor-Heroin), und mein Mann hält sich nur beim Beachen gerne an der frischen Luft auf. Ließen wir also das Elbsandsteingebirge links liegen. Bis gestern.

Unser Ziel war gar nicht so aufregend: Rathen ist eine Kleinstadt am Fuße der Bastei. Touristisch gut erschlossen, aber nicht gerade das, was man sich aussucht, wenn man „Natur pur“ erleben will. Trotzdem sehr schön:

Das Elbsandsteingebirge bei Rathen.

Das Elbsandsteingebirge bei Rathen.

Der Herbst hat inzwischen seine ganze Pracht entfaltet:

Äste wie Äderchen: Weinlaub und -beeren an einer Häuserwand.

Äste wie Äderchen: Weinlaub und -beeren an einer Häuserwand.

Und es war so frisch, dass wir nach dem Übersetzen über die Elbe (Rathen verteilt sich auf zwei Ufer) in einer Destillerie einkehrten, wo ich mich an einem Ingwergeist wärmte:

Warm und rund: Ingwergeist aus Rathen.

Warm und rund: Ingwergeist aus Rathen.

Doch die Hauptsache, der Anlass für unsere Reise, war der Weg selbst. Noch kann ich dazu nicht mehr verraten, werde dies aber in den nächsten Tagen nachholen. Nur so viel: es war spannend, lustig und ziemlich einzigartig.

Altes Gehöft bei Rathen.

Altes Gehöft bei Rathen.

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9 Antworten auf Überraschungsausflug in die Sächsische Schweiz

  1. Inke Meier sagt:

    Tolle Fotos. Hättest du einen Gefällt mir Button, hätte ich draufgeklickt:)

  2. Jan sagt:

    Nicht erster, aber auch von mir: schöne Bilder, besonders auch die drei aufgehübschten. ;)

  3. OstTimoR sagt:

    Kleinstadt? Kuhort Rathen? Das wohl nicht.
    Wikipedia sagt: “Rathen ist die einwohner- und flächenkleinste Gemeinde in Sachsen” (was mich nun selbst ein bisschen wundert, auch, aber nicht vordergründig wegen der Formulierung) und hat angeblich”gut 400 Einwohner”.

    Die geistreichen Fotos gefallen mir und ich bin sehr gespannt auf den einzigartigen Weg … die Bastei wird es wohl nicht sein … vielleicht Rathewalde … Hohburkersdorfer Rundblick? ;-)

    • Für ein Dorf herrschte dort einfach zu viel Betrieb! ;) Enthält die sächsische Gemeindeordnung nicht einen Passus, in dem es heißt: „Übersteigt die Zahl der Übernachtungsgäste die der Einwohner, erhält man den Stadtstatus ehrenhalber.“

      Um es vorweg zu nehmen: all die von Dir genannten Ziele waren es nicht.

  4. Miss Mao sagt:

    Ingwergeist – ach ja… War bestimmt lecker :-(
    Im nächsten Herbst schlagen wir gemeinsam zu, ok?

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