Vorwiegend heiter

Großer Schreck gestern Abend in der Notfallklinik; das Bubele hat sich eine ansteckende Erkrankung zugezogen, zum Glück nichts Schlimmes. Es ist einfach nur lästig, dass wir nun jeden Tag alles waschen müssen, womit er in Berührung kommt: seine Kleidung, unsere Kleidung, Handtücher, Bettwäsche, Kuscheltiere. Wir mussten sogar schon Wäscheständer von den Nachbarn borgen und die Wäsche auf mehrere Stockwerke verteilen.

Doch mit Disziplin (Nachtschlaf ist eh so 2011!) und der Hilfe von Johannes, der umständehalber sogar ein Chorwochenende sausen ließ, läßt sich die Situation ganz gut bewältigen.

I like being on top – at least on top of this chaos!“, dieser Gedanke ging mir heute Abend um 22 Uhr durch den Kopf, als meine Blicke über meine Ländereien durch meine Wohnung schweiften und diese ungewöhnlich aufgeräumt vorfanden. Endlich einmal so weit aufgeholt zu haben, dass wieder eine funktionierende Ordnung herrscht, welche effizientes Arbeiten erlaubt, ist, vor allem als Mutter und Hausfrau, ein dermaßen geniales Gefühl! (Wer dieses Sentiment spießig findet, hat wahrscheinlich nicht die eigene Wohnung zum Lebensmittelpunkt. Ich lebe hier, ich „arbeite“, soll heißen: ziehe hier ein Kind groß, warum sollte ich es da nicht mindestens genau so schön haben dürfen, wie ein Banker in einem schicken Büro?)

Immer diese Zitterpartie vor dem Backen: bleiben es Häufchen, oder werden es Fladen?

Immer diese Zitterpartie vor dem Backen: bleiben es Häufchen, oder werden es Fladen?

Vor lauter Freude bekam ich Lust, für den morgigen Sonntag etwas Süßes zu fabrizieren. Meine Wahl fiel auf die Haselnuss-Hirse-Makronen aus Dagmar von Cramms GU-Kochbuch für Babys und Kleinkinder, die in nur 30 Minuten angerührt und fertig gebacken waren. Nun duftet das Haus nach frischer Wäsche und Keksen – „Sweet!

Ich wünsche allen Müttern und Vätern, Tanten und Onkeln sowie Paten ein fröhliches Wochenende mit den Kindern in ihrem Leben!

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5 Antworten auf Vorwiegend heiter

  1. Hendrik sagt:

    Wir können Dir gern mal einen Wäscheständer leihen – da sind wir gut bevorratet. Könntest Du im Gegenzug mal aufräumen kommen? Kekse nicht vergessen! ;)

    • Ich räume sehr gerne auf – vor allem in anderer Leute Chaos. Sie dürfen nur nicht allzu sentimental an bestimmten Dingen hängen, also an, sagen wir, kleinen Geschenken, Nippes etc.! ;)

  2. Hendrik sagt:

    Pühhh.

    Die Kekse nehmen wir aber. ;)

  3. Carola sagt:

    Also Aufräumen müsst Ihr nicht kommen, aber die Kekse, die Keeekse :-)

  4. Ich sehe schon, ich sollte mal Care-Pakete verschicken.

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