Irgendwann im Lauf des Jahres bekam ich eine Konfitüre geschenkt, die so abgefahren klang, dass ich sie für eine besondere Gelegenheit aufheben wollte. Nun, heute früh (Montag, Regen, Erkältung) war zwar das Gegenteil von besonders, aber die beste Zeit für irgendwas Gutes, das die trübe Laune hebt.
Die „Peperonata Dolce“ genannte Konfitüre besitzt auf einem gebutterten Weizenbrötchen in etwa die visuelle Durchschlagkraft von Ajvar – kein Wunder, sie besteht ja ebenso aus Paprika. Doch das Neonorange täuscht – die Konfitüre ist überhaupt nicht pikant, sondern süß, mit einem vertrauten Hauch Paprika. Ungewöhnlich und doch immens gefällig. Und das Tüpfelchen auf dem i: alles Bio.
Natürlich stellt es einen Frevel dar, sie einfach so zum Frühstück zu verspeisen. Mit einem Stück Pecorino oder Manchego würde bestimmt der krönende Abschluss eines feinen Mahls daraus. (Mal sehen, ob ich mich so lange beherrschen kann.)
- Fattoria La Vialla, „Peperonata Dolce“: Confettura extra dolce di peperoni
(Mit herzlichem Dank an Stefan!)


Ich freue mich sehr. Es gibt IIRC auch eine etwas schärfere Variante, diese (oben) ist ja »dolce«. Das Angebot im Katalog der Fattoria ist toll, aber man kann sich das nicht jeden Monat leisten ;-)
Ich werde am Wochenende mit der Kombination aus Quitte und Peperoni experimentieren. Im Jahr 2011 hat das schon mal geklappt und es hat phantastisch zum Käse gepasst. Sollte es gelingen, bekommst Du eine Probe.
Immer her damit! :D
Grazie mille.
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