Öst-westlicher Divenwahn: Dada zum driddn Oggdobr

Nach dem Subbotnik
gabs im Kombinat
Spinat mit “i”
Salat mit “a”
und Soljanka. Sowie
een Schweedeneisbeschor.
Würdstevielleischt aufs Würzfleisch verzischten?

(Heute vor 18 Jahren habe ich „’rüber gemacht“. Ich denke, es sagt eine Menge aus, dass es bis zu diesem Eintrag auf meinem Blog keine Kategorie zur Ost-West-Thematik gab.)
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23 Antworten auf Öst-westlicher Divenwahn: Dada zum driddn Oggdobr

  1. OstTimoR sagt:

    Leicht nachträglich eine Beifallsbekundung für dich, Muyserin!
    Ist das von dir?: Dada ohne Ismus – bestimmt!?
    Jedenfalls gefällt mir die exquisite Lyrik rund um den schwäbisch… pardon: schwedischen Nachtisch (statt Würzfleisch nehme ich einfach Ragu Feng (oder Befffffsteak oder Jägerschnitzel (aber bitte das richtige!))).

    Du bist mir übrigens genau einen Tag zuvor gekommen (hatten wir das schon mal?). Am 3 Oktober 1994 habe ich noch Salat mit “a” am Ende gegessen und dann ging es in’s Abenteuer Ost.
    Ich habe sonst auch oft diesem Tag der wohl einschneidensten Weichenstellung meines Lebens gedacht – es dieses Jahr aber (wie so vieles) “vergessen” bzw. sträflich vernachlässigt.

    Dazu noch eine Frage, aufgeworfen durch deinen “Turm”-Beitrag:
    Sind wir eigentlich Dresdner?
    Wenn mich jemand fragt, wo ich herkomme, würde ich nie behaupten: “Ich bin Dresdner”, allerdings würde ich aber auch nicht sagen: “Ich bin Reutlinger”.

    • Das da Dada is’ von mir.
      Musste ich gleich mal den Unterschied. zwischen Würzfleisch und Ragout fin googeln. Letzteres wird aus Kalb- und Hühnerfleisch, Würzfleisch dagegen aus Schweinefleisch zubereitet.

      Zu Deiner Frage, sind wir Dresdner. Ich wohne in Dresden, mein Leben spiel sich großteils hier ab, und ich liebe vieles an der Stadt. Insofern fühle ich mich Dresden schon sehr verbunden. Aber wenn ich mir meine Freunde in Oberloschwitz ansehe, die ganz feinnervig mit der Stadt verwachsen sind, werde ich dem Satz „Ich bin Dresdnerin“ doch nicht im selben Maß gerecht. Auf Deine Frage würde ich also mit „Ich bin Schwäbin und Wahldresdnerin“ antworten.

      • OstTimoR sagt:

        Am Würzfleischfleisch scheiden sich die Chefköche. Man hat wohl verwendet, was greifbar war und es schmeckte bestimmt immer einheitlich: Verwürzt.
        Jedenfalls kein Gänsefleisch.

    • dekabrista sagt:

      Enttarnt :) Wieder ein Name, dem ich ein Gesicht zuordnen kann.

  2. Eyachfreund sagt:

    Auch für mich im Nachhinein ein sehr bedeutsamer (trauriger?) Gedenktag.

  3. Eyachfreund sagt:

    Doch!

  4. Eyachfreund sagt:

    Was ein “Subbotnik” ist, musste ich erst googeln; Das Wort war mir völlig unbekannt, kann mich nicht erinnern es jemals irgendwo gehört zu haben.

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