Random Life Stats

(Nicht unbedingt live, aber prall aus dem Leben.)

Familienleben:

Gemeinsames Mittagessen, da Mann krank und zuhause. Wir sitzen rechts und links vom Sohn und singen „So wie der kleine Vogel singt, so danken wir dem Herrn“ im Kanon. Bubele kann es kaum fassen, er blickt vom einen zum Anderen; diese Töne faszinieren ihn (und dann auch noch in Stereo).

Es fällt mir leichter, gesunde Mahlzeiten für alle Familienmitglieder zuzubereiten, wenn ich mich an ausschließlich ein Kochbuch halte, so dass zur Zeit fast nur Gerichte aus Dagmar von Cramms Das große GU Kochbuch für Babys und Kleinkinder auf den Tisch kommen. Kein perfektes Kompendium (für meinen Geschmack z. B. zu viele Babybreie mit Fleisch), aber das Kapitel mit Gerichten, bei denen man aus einem Teil der Zutaten quasi nebenher ein Kindermenü zubereiten kann, erleichtert die Alltagsorganisation ungemein.

Heute gab’s das „Lieblingssüppchen“, nothing special,  fürs Bubele ohne Wurst. Es war einfach zu süß anzusehen, wie er an den Gabelspaghetti rumzuzelte. Warum heißen die eigentlich so? Es ist total mühsam, die kleinen, glitschigen Würmchennudeln mit der Gabel aufzuspießen.

Alltagsfreuden:

In der Biosphäre neue Teesorte nur wegen der extrem dekorativen Verpackung und dem klangvollen Namen „Drei Ingwer“ gekauft. Anscheinend gibt es vom Hersteller Pukka eine ganze Reihe dieser schönen Schachteln. Irgendwie jugendstilhaft, nicht? Meine Sammelleidenschaft ist geweckt. Es gibt nichts Besseres, als schön designte Lebensmittel in der eigenen Küche.

Social Life:

Unbeantwortete E-Mails in der Inbox: 239. I call it my body count.

Eine Bloggerin angeschrieben, deren Tangoblog auf einmal verschwunden ist. Schade drum, sie hielt immer musikalische Entdeckungen parat.

Geburtstagsparty einer engen Freundin trotz expliziter Einladung vergessen, einfach so. Zwei Wochen nach dem Termin (den ich nicht rechtzeitig in den Kalender übertragen hatte) fällt es mir siedend heiß ein. Akute Selbsthassattacke.

Haushalt:

Wäsche gewaschen (schön wäre es, wenn ich auch noch Zeit fände, sie aufzuhängen, aber das habe ich nun des Bloggens wegen hintan gestellt).

Zeit für mich:

Tasse Kaffee und Franzbrötchen, Bloggen, sporadisches Durchklicken der Beiträge im Reader.

Unangenehme Sachen aus der Welt geschafft:

1

(Einen Zettel mit einem wichtigen Zugangspasswort nach intensiver Suche wiedergefunden. Yippieh!)

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3 Antworten auf Random Life Stats

  1. Milena sagt:

    Liebe Kathrin!
    Franzbrötchen, schöne Teeschachteln, Wäsche in der Waschmaschine liegen lassen – bin das ich?
    Und dann auch noch die Dagmar, die ihre Rezepte überall verbreiet – mit meiner Hilfe… Ich muss hier nochmal erwähnen, dass sie zum Stillen die absolut falsche Einstellung hat. Aber die Rezepte sind tatsächlich hilfreich.
    Wünsche euch also noch viele schöne Mittagessen mit und ohne Wurst.

    P.S. Und pass bloß auf, dass sich jetzt nicht ihr Pressesprecher bei dir meldet…

    • *Schmunzel*
      Dann weiß ich ja jetzt endlich, womit ich Dir mal eine schöne Freude machen kann. Und ein gemeinsamer Nachmittag mit Tee und Franzbrötchen ist hoffentlich auch mal wieder in Bälde drin.

      Bei amazon sind unter den Buchbewertungen teils sehr kritische Stimmen, die aber mit vielem Recht haben. Dennoch finde ich es völlig überzogen, dem Buch deswegen nur 1 Stern zu geben. Für Kinder, die bereits abgestillt sind und festere Kost mögen, sind wirklich leckere, schnelle, gesunde Sachen für Mama und/oder Papa und Kind dabei.

      Übrigens, die Wäsche wurde dann spätnachts von mir und Johannes gemeinsam aufgehangen — und war der Rahmen für ein schönes Gespräch, statt Fernsehen (kann also manchmal durchaus Vorteile haben, den Haushalt liegen zu lassen). Was ich nun auch hiermit tue: Chaos Adieu! (oder besser, leider: Au revoir!) Bubele und ich treffen eine Mutter aus dem Nachbarhaus und gemeinsam wandern wir aus … nach Panama.

  2. Pingback: Vorwiegend heiter | Journal ohne Ismus

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