A Trifle Early

Morgens, wenn das Bubele seine Batterien aufgeladen hat, ist es meist Johannes, der mit ihm aufsteht, spielt und somit mir die Gelegenheit gibt, eine Stunde ungestörten Schlafs zu genießen.

Heute, am Sonntag, revanchiere ich mich. In aller Frühe stehen wir auf.

In der Küche beschäftigt sich das Bubele gute 20 Minuten mit einem Schneebesen, während ich das Abendessen (wir haben unsere Katzenpflegerin eingeladen) vorbereite: Rindfleisch in Knoblauch, Ingwer, Pul Biber und Sojasauce marinieren und außerdem die Trifles schichten:

Löffelbisquits, Orangensaft, Amarenakirschen und Ricotta mit Schokoraspeln: fertig ist das Trifle!

Löffelbisquits, Orangensaft, Amarenakirschen und Ricotta mit Schokoraspeln: fertig ist das Trifle!

Beide Gerichte ziehen nun im Kühlschrank und verbreiten von dort bereits einen herrlichen Duft. Nun muss ich abends nur noch Reis kochen und kurz das Fleisch braten, ehe unsere Nachbarin zu Besuch kommt, die drei Wochen lang unsere Katzen pflegte.

*

Mittags werden wir zu einem Krankenbesuch in die Rehaklinik von Kreischa fahren. Ich hoffe, dass Zeit für einen Spaziergang bleibt. Übrigens ist die Kleinstadt Teil der sogenannten „ErlebnisRegion Dresden“. – Auch wenn ich Binnenmajuskeln albern und hässlich finde, verstehe ich den Gedanken hinter dieser Wortschöpfung: Dresden ist „Mehr als eine Stadt“, wie der Werbeslogan auf der Website weitergeht, Dresden ist auch eine Region, und die ist ein Erlebnis. O.k., o.k. We geddit.

Trotzdem finde ich es gut, dass es eine solche Website gibt. Im Italienurlaub hätten wir uns etwas Vergleichbares sehr gewünscht. Mein Eindruck ist jedoch der, dass man sich dort, gerade im touristischen Bereich, noch in der Social-Media-Steinzeit bewegt. Ein Beispiel: Wir wohnten ja mitten in den Wein- und Olivenhügeln und fanden auch tatsächlich eine Aufstellung landwirtschaftlichern Güter mit Verkostung und Verkauf. Diese allerdings nur als ellenlange Adressliste und nicht etwa als navigierfähige Karte. Ganz zu schweigen davon, dass fast keine Einrichtung eine smartphone-optimierte Version anbot.

Ich bin übrigens immer noch mit dem Sichten und Bearbeiten der Urlaubsbilder beschäftigt. Wenn das über die Bühne ist, möchte ich auch ein wenig über den Urlaub bloggen.

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