Ein Sonntag in Golberode: Zu Besuch bei Matthias Jackisch

Ein besonderer, wirklich außergewöhnlicher Ausflug war das, als ich mich am Sonntag nach Golberode aufmachte, wo der Künstler Matthias Jackisch mit seiner Frau Carla Schwiegk und den Kindern ein ehemaliges Rittergut bewohnt. (Noch.)

Haus und Hof, Stall und Wohnstube glichen einer Wunderkammer; jeder Winkel war mit Kunst und Tand und Werkzeug übersat, ein wohnliches Chaos, das sicher auch daher rührt, dass die Familie sich mitten in einem Mammut-Umzug befindet.

Der Künstler Matthias Jackisch an der Tür zum „Kunststall“. Foto: © Johannes Michael Klein, 2012.

Der Künstler Matthias Jackisch an der Tür zum „Kunststall“. Foto: © Johannes Michael Klein, 2012.

Inmitten dieser (Wohn-)Situation stand Matthias Jackisch mit Pferdeschwanz und Felljacke und sah dabei eher aus wie eine Figur aus Game of Thrones … Wer nun aber meint, der Künstler sei ein aus der Zeit gefallener Weltfremder, dem sei verraten, dass in der Wohnstube zwei beeindruckend große Computerbildschirme made in Cupertino stehen, die unter anderem auch in der Kunst zum Einsatz kommen.

Grund meines Besuches war eine Ausstellungseröffnung in einer bekannten Dresdner Galerie, bei der ich heute Abend einführende Wort sprechen werde. Mich hat die Ausstellung (die neben Skulpturen von Jackisch auch Werke von Armin Baumgarten zeigt) begeistert, und ich hoffe, dass ich das an alle Interessierten weitergeben kann.

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3 Antworten auf Ein Sonntag in Golberode: Zu Besuch bei Matthias Jackisch

  1. Ulla sagt:

    Mein alter Freund Jackisch, ….. so schön von ihm zu hören und sehen ;-) Und das durch Dich …..

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