Ich fürchte, mein Katholisch-Sein beschränkt sich zur Zeit darauf, dass ich freitags Fisch koche. (Es wäre wahrscheinlich auch das Einzige, was ich beibehalten würde, sollte ich jemals aus der Kirche austreten.)
Heute Mittag wollte ich eine Wöchnerin im Haus bekochen. Daher habe ich mein altbewährtes Ausgangsrezept, den „Ofenfisch mit Basilikumbutter“ (aus Kochen für Faule, GU 2009; Rezept auf Küchengötter.de) entsprechend abgemildert. Statt Cayennepfeffer würzte ich mit Paprika edelsüß. Und das ganz Gedöns mit der Herstellung der Basilikumbutter habe ich mir gespart – schließlich schmilzt diese im Ofen sogleich wieder. Man kann also auch einfach den Fisch mit Basilikumblättern und Butterscheiben belegen, es schmeckt deswegen keinen Deut schlechter. Die angegebene Garzeit sollte man getrost verdoppeln.
Der buttrige Lachs mit den säuerlichen Kapern und dem aromatische Basilikum, dazu die leichte Paprikanote ergeben ein im Handumdrehen zubereitetes, köstliches Fischgericht, zu dem Nudeln, Reis oder auch Kartoffeln passen.


Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und Dein Essen sieht auch viel besser aus, als das bei den Küchengöttern ;-) Mhhhhmmmm
Och, Du bist eine charmante – Lügnerin! ;)
Ich wollte mich schon beinahe für mein schlechtes Foto entschuldigen. Bis die Teller aber perfekt gestylt sind, ist das Essen kalt -> Dilemma! :)
Ich hab’ mich allerdings gewundert, warum der Basilikum auf dem Originalrezeptfoto so grün aussieht. Das muss nachbearbeitet sein, denn Basilikum bleibt einfach nicht so grün, wenn man ihn erhitzt.
Das Gericht auf dem Foto ist ganz sicher »nachdekoriert«. Ich vermute, da hat jemand etwas Basilikum leicht angedünstet und auf dem Fisch verteilt. Ich würde beim Garen im Ofen gar kein Basilikum zugeben. Aber das Grundrezept lässt ja viele Variationen zu.
Die Garzeit im Originalrezept kommt mir auch sehr kurz vor. Im Backofen braucht der Fisch länger als in der Pfanne auf dem Herd.
Auf Küchengötter sind Userfotos eingestellt, auf denen der Basilikum auch eher schlamm- als grasgrün daherkommt. Ich würde den Basilikum schon mitgaren, denn ganz frisch wäre er zu dominant, kann ich mir vorstellen.
Für ganz
Fauleeffektiv handelnde Menschen (und im Frühjahr passt es einfach perfekt zu anderer Aktivität in der Küche): Man kann wirklich auf das Mitgaren des Basilikums verzichten. Nachdem man das Gericht aus dem Backofen geholt hat, kann man stattdessen selbst gefertigte Kräuterbutter oder Bärlauchbutter auf dem Fisch verteilen. Lecker! ;-)Aber wenn man die Butter erst nach dem Garen zugäbe, könnten die Zutaten ja nicht so herrlich in ihr vor sich hin schmurgeln.
Die Butter habe ich mit Salz, Pfeffer und frischem Knoblauch gemischt und nach Rezept eingesetzt (nur etwas weniger). Es war aber kein frisches Gewürzkraut mit im Backofen. Nachdem ich die Glasform herausgenommen hatte, habe ich etwas Kräuterbutter auf dem Fisch verteilt.
Und da siehste mal trotz Tricks sieht deren Foto bei weitem nicht so appetitlich aus wie Deins. Das sind die wahren Küchengötter, die nicht tricksen müssen ;-)
Geht mir ebenso.
Und überhaupt: kochen für Faule ist eine wunderbare Rubrik hier bei dir.
Danke für die Blumen, aber ist ja (leider) nicht auf meinem Mist gewachsen. Kann das Kochbuch wie gesagt nur empfehlen.
mmh, sieht gut aus. kannst gern mal klingeln oder so.. ;)
Hey – wir wollten doch eh demnächst zusammen kochen! Doodle mal, bitte!
Da hätte ich mich doch glatt mit einladen können :-) Bis hoffentlich bald – gern auch mit gemeinsamen Essen…
Wie wär’s mal wieder mit einem Abend zu sechst (plus drei), mit Jan & Co.?
Klingt nach ner Maßnahme :-)
Das beruhigt mich ja ungemein, dass selbst ein Foodie wie Du auf dieses Kochbuch zurückgreift!
Ich bin halt nicht nur Foodie, sondern auch eine lazy cow.