Stillgebete

Ohne Worte.

Ohne Worte.

Dieser Beitrag wurde unter Kinderstube abgelegt und mit , verschlagwortet. Füge den Permalink den Lesezeichen hinzu.

11 Antworten auf Stillgebete

  1. rappel sagt:

    :-) wunderschön.

  2. thg sagt:

    …ich bin immer wieder auf’s Neue fasziniert von so kleinen Fingern!

  3. Lydia sagt:

    Berührend.

  4. Christiane sagt:

    “Bitte, bitte mach, dass es heute wieder so lecker schmeckt und gemütlich mit der Mama ist!” :-)

  5. Muyserin sagt:

    Für mich ist es ein Zeichen, dass er wirklich hochkonzentriert in den Genuss des Stillens eintaucht. Er verbleibt oft minutenlang in diesen Gesten.

  6. Lydia sagt:

    Faszinierend ist auch die völlig unterschiedliche Farbgebung der beiden Bilder. Das erste hat fast was von Caravaggio; die Farben des zweiten verbinde ich irgendwie mit Jugendstil, kann nicht sagen, mit was genau, vielleicht irgendwas von Mucha?

    Auch die Strickbündchen faszinieren mich, ist denn das, was er anhat, selbstgestrickt? Wahrscheinlich weil ich auch grad wieder stricke :-)

    • Muyserin sagt:

      Oh Gott, wie Du die schrottigen Schnappschüsse mit dem Handy hochschreibst, das treibt mir die Schamesröte ins Gesicht. (Wo ich doch so enttäuscht von meiner Handykamera bin.)

      Die Stricksachen sind in der Tat alle selbst gestrickt; zwar nicht von mir (die Aufgabe, einen Teddybären selbst zu stricken, verpasste mir in der 4. Grundschulklasse ein Stricktrauma fürs Leben), aber diversen Omas und Schwiegermüttern der näheren Bekanntschaft. :) Und ja, ich ziehe ihm diese Sachen auch am liebsten an!

      Was strickst Du denn?

      • Lydia sagt:

        Ich wollte, mein Handy würde wenigstens halb so gute Bilder hinkriegen. Und dann bin ich auch noch zu blöd, die mit Bluetooth auf meinen Computer zu laden.

        In der vierten Klasse habe ich alle Strickaufgaben an meine Patentante delegiert, das wirkte Wunder (ich kriegte in Handarbeit eine Eins!) und ich konnte mit sechzehn, siebzehn völlig unbelastet noch mal damit anfangen.

        Im Moment stricke ich nur noch Socken. Da sieht man schnell einen Erfolg. Vielleicht wage ich mich demnächst mal an so was wie Handschuhe, Mütze, Schal. Obwohl ich mir ernsthaft überlegt habe, mir einen Pullover zu stricken, nachdem ich diesen Herbst in der ganzen Stadt nur einen einzigen gefunden hab, der meinen Vorstellungen halbwegs entsprach.

        • Muyserin sagt:

          Ich hatte bei besagtem Teddy das Gefühl, zu versagen. Die Maschen wurden immer fester, obwohl ich schon mit zwei Nadeln strickte. Da habe ich ihn versteckt, in der Kiste mit meinem Namen drauf, die in einem Schrank in der Schule als eine Art Spind- oder Schließfachersatz diente. Von da ab behauptete ich zu jeder Handarbeitsstunde, den Teddy vergessen zu haben. Bis eines Tages die Klassenlehrerin herein gestürmt kam (sie und die Handarbeitslehrerin hatten sich wohl in der Pause ausgetauscht), an den Schrank rannte, meine Kiste durchwühlte und triumphierend den Teddy hoch hielt. Dabei rief sie hämisch einen Satz, der mich als Trauma mein halbes Leben lang verfolgte: „So, Frau Oberschlamperin Kathrin!“. Vor versammelter Klasse. Es hat mich damals niemand gefragt, warum ich den Teddy versteckt hatte, oder warum ich keine Lust zum Stricken hatte. Und heute denke ich: manchmal wäre es so einfach, einem Kind zu helfen. Stattdessen stellt man es bloß, trampelt auf einem Seelchen herum und macht sich keinen Begriff, was das auf lange Sicht auslösen kann.

          • Lydia sagt:

            Unfassbar! Aber doch so normal. Zwar kann ich mich nicht erinnern, jemals selbst von einem Lehrer oder einer Lehrerin derart bloßgestellt worden zu sein. Ich werd aber nie vergessen, wie meine geliebte Grundschullehrerin ein Mädchen meiner Klasse mitten in der Stunde mit den folgenden Worten niedermachte: “Die Doris (unsere Klassenschlechteste) hat zwar schlechte Noten, ist aber wenigstens gut in Sport. Du kannst wirklich gar nix und bist noch stinkfaul dazu.”

            Ob sie das wohl für motivierend hielt? Vor allem aber: Worin bestand eigentlich die pädagogische Ausbildung dieser Tanten?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>