In an old house in Paris that was covered with vines
lived twelve little girls in two straight lines.
In two straight lines they broke their bread
and brushed their teeth and went to bed.
They smiled at the good and frowned at the bad
and sometimes they were very sad.
They left the house at half past nine
in two straight lines in rain or shine
— the smallest one was Madeline.
Was man beim Surfen eben an netten Entdeckungen macht. Vom Kinderbuch Madeline (1939) hatte ich bis eben noch nie gehört. Nun haben es mir nicht nur die lakonischen, leicht absurden Nonsense-Verse (siehe oben) angetan, sondern auch die eigenhändigen Illustrationen des Autors Ludwig Bemelmans, die mich ein wenig an Sempés Kleinen Nick erinnern (und auf deren Abbildung ich aus urheberrechtlichen Gründen leider verzichte). Noch mehr Madeline-Illustrationen findet man im Blog I Heart Picture Books. Anders als Sempés Kleiner Nick wurde das Buch hierzulande überhaupt nicht publiziert, warum auch immer.
