Selbstgemachtes am Samstag: Mein erster IKEA-Hack

Das war bisher das Geschirrregal in unserer Küche – eine rein zweckmäßige Lösung aus den ersten Tagen unseres Einzuges:

Altes Küchenregal.

Altes Küchenregal.

Irgendwann wurde es mir erst zu blöd, spätestens aber mit wachsendem Bauchumfang  zuletzt einfach zu mühsam, mich auf Zehenspitzen über die Tischplatte zu lehnen, um Gegenstände von den Brettern zu angeln.

In einer abendlichen Blitzaktion fuhren wir neulich um 20.30 Uhr los zu Ikea, waren um 20.45 Uhr dort, rasten einmal mit irrem Blick durch die Verkaufsausstellung und schafften es pünktlich zum Ladenschluss um 21 Uhr mit einem unterwegs aufgegabelten Regal zur Kasse. (Ich habe vor, das Szenario als Idee für ein Videospiel zu pitchen.)

Für 15 Euro hat LAIVA jetzt nicht ganz die Qualität von, sagen wir, den Deutschen Werkstätten Hellerau, aber sei’s drum.

LAIVA im Default-Design.

LAIVA im Default-Design.

Nach dem Aufbau stand fest: der Platz reicht nicht für all unseren Kram. Also kurzerhand für nochmal 15 Euro ein zweites LAIVA besorgt.

Wir nutzten die zusätzlichen Regalbretter, um die Höhe der einzelnen Fächer zu halbieren, was der Kleinteiligkeit von Gläsern, Tassen und Tellern entgegen kommt. Außerdem konnten wir dadurch die merkwürdigen, offenen Rückseiten des ursprünglichen Regals verkleiden, so dass nichts hinten runter fällt.

LAIVA geHACKed.

LAIVA geHACKed.

Voilà! Endlich genügend Platz!

„A place for everything, and everything in its place“ …

„A place for everything, and everything in its place“ …

Happy HACKing wünscht die selbsternannte HACKqueen. ;)

 

Comments

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13 Antworten auf Selbstgemachtes am Samstag: Mein erster IKEA-Hack

  1. Carola sagt:

    Grins.. kannst Du das verantworten bei Ikea einzukaufen :-)… Ich find´s ein schönes Regal… LG vom nebligen Bodensee

    • Muyserin sagt:

      Natürlich. IKEA betreibt doch seit einiger Zeit heftiges BrainGreenwashing.

      Im Ernst, Nachhaltigkeit ist immer eine Gratwanderung. Wenn eben kein Geld da ist, um komplett unproblematisch zu leben, muss man Prioritäten setzen. Und das tue ich nach Möglichkeiten.

      • stefanolix sagt:

        Wenn Geld genug vorhanden wäre, um komplett unproblematisch zu leben, müsste man sich wiederum ganz andere Fragen stellen: Wie bin ich zu dem Geld gekommen? Woraus ist es entstanden? Auf welche Weise hat es sich vermehrt?

        Komplett unproblematische finanzielle Ressourcen gibt es vermutlich gar nicht.

        • Muyserin sagt:

          Ein Leben ohne, wie soll ich es nennen (ein Christ würde sagen: “Schuld”), Verstrickungen, das geht wohl wirklich nicht. Selbst Öff Öff steht jetzt vor dem Kadi! ;)

  2. Carola sagt:

    @stefanolix: da hast Du natürlich Recht. Das wird immer schwierig sein.

  3. Neri sagt:

    Grad via Ikea Hackers hier gelandet und das Kontzept für einfach wie genial befunden. Muss ich nächste Woche gleich hier umsetzen! Vielen Dank! :)

    LG, Neri

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