Das war bisher das Geschirrregal in unserer Küche – eine rein zweckmäßige Lösung aus den ersten Tagen unseres Einzuges:
Irgendwann wurde es mir erst zu blöd, spätestens aber mit wachsendem Bauchumfang zuletzt einfach zu mühsam, mich auf Zehenspitzen über die Tischplatte zu lehnen, um Gegenstände von den Brettern zu angeln.
In einer abendlichen Blitzaktion fuhren wir neulich um 20.30 Uhr los zu Ikea, waren um 20.45 Uhr dort, rasten einmal mit irrem Blick durch die Verkaufsausstellung und schafften es pünktlich zum Ladenschluss um 21 Uhr mit einem unterwegs aufgegabelten Regal zur Kasse. (Ich habe vor, das Szenario als Idee für ein Videospiel zu pitchen.)
Für 15 Euro hat LAIVA jetzt nicht ganz die Qualität von, sagen wir, den Deutschen Werkstätten Hellerau, aber sei’s drum.
Nach dem Aufbau stand fest: der Platz reicht nicht für all unseren Kram. Also kurzerhand für nochmal 15 Euro ein zweites LAIVA besorgt.
Wir nutzten die zusätzlichen Regalbretter, um die Höhe der einzelnen Fächer zu halbieren, was der Kleinteiligkeit von Gläsern, Tassen und Tellern entgegen kommt. Außerdem konnten wir dadurch die merkwürdigen, offenen Rückseiten des ursprünglichen Regals verkleiden, so dass nichts hinten runter fällt.
Voilà! Endlich genügend Platz!
Happy HACKing wünscht die selbsternannte HACKqueen. ;)





Grins.. kannst Du das verantworten bei Ikea einzukaufen :-)… Ich find´s ein schönes Regal… LG vom nebligen Bodensee
Natürlich. IKEA betreibt doch seit einiger Zeit heftiges
BrainGreenwashing.Im Ernst, Nachhaltigkeit ist immer eine Gratwanderung. Wenn eben kein Geld da ist, um komplett unproblematisch zu leben, muss man Prioritäten setzen. Und das tue ich nach Möglichkeiten.
Wenn Geld genug vorhanden wäre, um komplett unproblematisch zu leben, müsste man sich wiederum ganz andere Fragen stellen: Wie bin ich zu dem Geld gekommen? Woraus ist es entstanden? Auf welche Weise hat es sich vermehrt?
Komplett unproblematische finanzielle Ressourcen gibt es vermutlich gar nicht.
Ein Leben ohne, wie soll ich es nennen (ein Christ würde sagen: “Schuld”), Verstrickungen, das geht wohl wirklich nicht. Selbst Öff Öff steht jetzt vor dem Kadi! ;)
@stefanolix: da hast Du natürlich Recht. Das wird immer schwierig sein.
Ich kam nur auf diesen gedankenschweren Einwurf, weil ich gestern beim Aussortieren alter Zeitungen über einen Artikel in der ZEIT gestolpert bin, in dem gezeigt wird, wie man mit einer ganz normalen Altersvorsorge für Arbeitnehmer plötzlich zum Anteilseigner eines Herstellers von geächteten Bomben werden kann:
http://www.zeit.de/2011/21/DOS-Streubomben/seite-1 (der ganze Artikel ist ziemlich lang, lohnt sich aber).
Da macht mich ja schon die Unterüberschrift wütend. So etwas kann ich zur Zeit nicht lesen. :(
Entschuldige bitte. Ich hätte deutlich anmerken sollen, dass die Antwort für Carola bestimmt war.
Schon o.k. Fakt ist, dass ich manche Dinge generell ungern lese, wenn sie so liegen. Aber der Artikel war gut geschrieben.
Ein Nachtrag: der Artikel wurde inzwischen vom Reporterforum als Beste Reportage ausgezeichnet.
Grad via Ikea Hackers hier gelandet und das Kontzept für einfach wie genial befunden. Muss ich nächste Woche gleich hier umsetzen! Vielen Dank! :)
LG, Neri
Ohne Dich hätte ich gar nichts von der Veröffentlichung mitbekommen … Danke! :)
Nun ist das Projekt also bei IKEA Hackers veröffentlicht …