Lorberth – Feine Kost auf der Pappelallee

Sektschale reloaded.

Sektschale reloaded.

Da ich zur Zeit meistens schon zu sehr unhippen Zeiten schlapp mache, waren wir nur ein einziges Mal abends aus, und das ganz unvorbereitet. Wir stiegen einfach an der Eberswalder, nahe unseres Quartiers, aus und schlenderten die Pappelallee entlang. Das erstbeste Lokal, das uns spontan zusagte, sollte sich als gute Wahl erwiesen.

Das Lorberth punktet mit angenehmer Atmosphäre (auf den umlaufenden Sitzbänken stehen Bildbände zum Stöbern bereit, unter denen mich ein schwäbisches Kochbuch bestens unterhielt – unter dem Namen „schwäbische Brotsuppe“ entdeckte ich darin sogar meine Breggelessupp‘! ), nettem Personal, guter Küche (Kässpätzle und Steinpilzravioli mit Spitzkohl) sowie ungewöhnlichen Getränken wie OBC (Original Berliner Cidre) oder mein neuer Lieblings-Sommeraperitiv, „Rhasecco“.

Rhasecco explained.

Rhasecco explained.


Muyserin Anderswo: Berlin

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4 Kommentare zu Lorberth – Feine Kost auf der Pappelallee

  1. Lydia sagt:

    Das ist ja wieder mal unglaublich! Genau dieses schwäbische Kochbuch hab ich auch. Erst letztes Wochenende konsultierte ich es, um das Rezept für Linsen mit Spätzle mit dem meiner schwäbischen Ex-WG-Mitbewohnerin abzugleichen. Aber die Breggelesupp war mir bis jetzt völlig entgangen, ich glaube, die Suppenrezepte muss ich mir überhaupt noch mal gründlicher anschauen.

    Ich weiß nicht, ob mir Rhasecco munden würde, aber ich muss sagen, dass diese zart roséfarbene Flüssige in dieser Sektschale wirklich appetitanregend aussieht. Ist das eine Kirsche, was da auf dem Rand steckt?

    • Muyserin sagt:

      Na sowas! :)

      Ja, das Kochbuch mit seinen pseudo-fleckigen Seiten und den alten Stichen anstelle gestylter Fotos gefiel mir wirklich gut. Auch die Namen mancher Rezepte: Laubfröschle, Nonnafürzle …

      Ich mag zur Zeit alles, was mit Rhabarber zu tun hat und trinkbar ist. Gestern war ich bei den Dresdner Filmnächten, da gab es fertig gemischtes Rhabarber-Schorle („R wie Rhabarber“); die Konkurrenz („Sauer“) hatte ich bereits neulich irgendwo probiert.

      Auf dem Rand saß eine Weintraube.

      • Lydia sagt:

        Klar, irgendwie dachte ich auch, es sieht nicht aus wie eine Kirsche. Aber auf Traube wär ich nicht gekommen.

        Nicht zu vergessen das Katzagschroi … Und wenn man die Laubfröschle mit den Nonnafürzle kreuzt, kommen vernaschbare Knallfrösche raus ;-)

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