Ostrale`011: Ankündigung und Rückblick

Wie eine Szene aus dem Cremaster Cycle: Kunstwerk auf der Ostrale (2010).

Wie eine Szene aus dem Cremaster Cycle: Kunstwerk auf der Ostrale (2010).

Heute eröffnet die Ostrale’011 (die merkwürdige Schreibweise müsste mir mal jemand erklären).

Bereits zum fünften Mal verwandelt die OSTRALE die historischen Gebäude des Hans-Erlwein Schlachthofes. 150 nationale und internationale Künstler aus 24 Nationen zeigen genreübergreifende, zeitgenössische Kunst. Erstmalig ist die OSTRALE über zwei Monate für ihr Publikum geöffnet.

Auf der vergangenen Ostrale war ich am letzten Tag der Ausstellung, weswegen ich dann auch auf einen Bericht verzichtete. Aber zur Einstimmung habe ich einige meiner Bilder von damals hervorgekramt. Manches hinterließ einen wirklich starken Eindruck. Ich bin gespannt, was uns in diesem Sommer erwartet, und hoffe, dass ich es schaffe, vor dem 4. September hinzugehen.

Leider kann ich momentan meine Aufzeichnungen zu den jeweiligen Kunstwerken nicht mehr finden; ich werde die Informationen so bald wie möglich nachtragen. Wer Genaueres weiß, kann gerne beitragen!
Unzweifelhaft das „beste“ Kunstwerk: Monika Ortmann, »Red Shoes«, Mixed Media, 2010.

Unzweifelhaft das „beste“ Kunstwerk: Monika Ortmann, »Red Shoes«, Mixed Media, 2010.

Pop & Poppies (Künstler unbekannt).

Pop & Poppies (Künstler unbekannt).

Papierlabyrinth: Jagoda Krajewska, »Web of Connections«, Telefonbuchseiten, 2010.

Papierlabyrinth: Jagoda Krajewska, »Web of Connections«, Telefonbuchseiten, 2010.

Beklemmender Zufall: Aufschrift an einer ehemaligen Schlachthalle; daneben die aus alten Persianern gefertigten Rinderkinder (Künstlerin unbekannt).

Beklemmender Zufall: Aufschrift an einer ehemaligen Schlachthalle; daneben die aus alten Persianern gefertigten Rinderkinder (Künstlerin unbekannt).

Wenn alles Beten nichts hilft: Andreas Hetfeld, »Raum des Glaubens«, Gips und Metall, 2010.

Wenn alles Beten nichts hilft: Andreas Hetfeld, »Raum des Glaubens«, Gips und Metall, 2010.

Metaphysisch: das Ganze als Schattenbild der Zersplitterung. Andreas Hetfeld, unbekannter Titel, Mixed Media 2010.

Metaphysisch: das Ganze als Schattenbild der Zersplitterung. Andreas Hetfeld, unbekannter Titel, Mixed Media 2010.

Maschinenpark: Klanginstallation mit dementsprechendem Krach (unbekannter Künstler).

Maschinenpark: Klanginstallation mit dementsprechendem Krach (unbekannter Künstler).

Rückblickend fast prophetisch … (Unbekannter Künstler.)

Rückblickend fast prophetisch … (Unbekannter Künstler.)

Übrigens, mein geschätzter Bloggerkollege Stefan von den Umgebungsgedanken bloggt schon seit ein paar Jahren über die Ostrale. Seine Bilder von der Ostrale 2010 überragen an künstlerischer Qualität meine meist mißratenen Schnappschüsse bei weitem.

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6 Antworten auf Ostrale`011: Ankündigung und Rückblick

  1. rappel sagt:

    Ein genialer Tipp – vielen Dank!

    (ist schon schön, dass ich zwei Monate Zeit habe und nicht gleich losrennen muss)

  2. Lydia sagt:

    Tolle Bilder, tolle Objekte. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was mir am besten gefällt. Die roten Schuhe – Wahnsinn! Und dann Pop & Poppies! Und wenn man gerade glaubt, besser kann’s jetzt wirklich nicht mehr werden kommt das Papierlabyrinth! Das untere Foto erinnert mich sehr an ein Gemälde, aber ich komm einfach nicht drauf, irgendwas, was in meinem Hirn assoziativ mit Altdorfers Alexanderschlacht und irgendeinem Turmbau zu Babel verschaltet ist.

    Interessant bei den zwei Rinderkinder-Fotos finde ich, dass das obere weitaus beklemmender ist als das eigentliche Kunstwerk. Weil man ja erst mal “Kinder” liest, daneben die seltsame Schiebetür sieht, da steigen sofort allerhand Assoziationen auf an Kinderherden im Viehwaggon. Um mit Erleichterung festzustellen, ach so, Rinder, klar, ist ja ein Schlachthofgelände. Aber gleich breitet sich ein bitterer Nachgeschmack aus, von wegen: So so – alles nur halb so schlimm, weil’s Rinder sind? Sollte mich das nicht entsetzen, dass mir Menschenkinder so viel näher am Herzen liegen als Kälbchen?

    In den betenden Händen sah ich erst mal lauter Spargelbündel. Denk ich eigentlich immer bloß ans Essen?

    • Muyserin sagt:

      Vielen Dank für Dein Lob, ich reiche es in Gedanken mal an die Künstler und Austellungsmacher weiter.

      Genau so, wie Du Deine Assoziationen beschreibst, ging es mir bei dem Rinder/Kinder-Zusammenhang.

      Die Spargelassoziation ist saukomisch, finde ich! :)

  3. thg sagt:

    Ich habe ganz ähnliche BIlder! (http://vom-leben-gelernt.blogspot.com/2010/09/ostrale-2010.html) Und ich war letztes Jahr leider auch erst ziemlich spät auf der Ostrale. Umso mehr freue ich mich jetzt drauf! Fast wären wir am Samstag schon gegangen, aber Wetter (und geplantes Grillfest) haben das dann vereitelt.

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