Zwischen Himmel und Hölle

Ostern war nicht mehr als ein Atemholen. Die neuen Lebensumstände bringen es mit sich, dass es sehr viel zu erledigen gilt. Gleichzeitig fehlt mir gerade dazu oft die Energie.

Heute früh wurde ich sehr zeitig wach und kochte mir (wie stets mit schlechtem Gewissen) einen Kaffee (ich hatte es im Februar eine Woche lang ohne versucht und daraufhin meine These aufgestellt, dass Zombiefilme auf den wahren Erlebnissen von Kaffeefastenden beruhen); innerhalb einer halben Stunde war alles erledigt, was ich wochenlang vor mir hergeschoben hatte. Nun weiß ich mich von verschiedenen Seiten in guten Händen.

Eine Folge meines frühmorgendlichen Aktivismus: eben erhielt ich die Nachricht, dass ich schon übermorgen mit dem Yogakurs beginnen kann. Nach drei Monaten ohne Tango, ohne Radfahren, ohne Schwimmen oder Sauna ist meine Vorfreude groß.

Das Beste: die Praxis liegt quasi bei mir um die Ecke, im Kiez, so dass weder Aprilwetter noch innerer Schweinehund als Ausreden herhalten könnten. Und es ist das Haus, das mit seiner Fassade weithin leuchtet und dessen Balkongitter man durchaus neckisch nennen darf. Bis übermorgen also, Frau Hölle und Frau Himmel!

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