Lebensfreude in Leipzig: das Zest

Einer der Gründe, warum ich derzeit in meinem Blog seltener neue Eintragungen vornehme, ist ein Auftrag, der mich häufig in Restaurants führt. Was prinzipiell wie eine verlockende Vorstellung klingt, erfordert viel Vor- und Nachbereitung und ist beileibe nicht immer das pure Vergnügen. Dennoch, aus der Zahl der Termine stach diese Woche einer hervor, der gleichzeitig meine Erwartungen komplett unterlief und völlig übertraf.

Daher, getreu dem Motto „Horas non numero nisi serenas“, ein einfaches Festhalten:

  • Vorspeise: Topinambur-Limonenblättersuppe mit Kartoffelstroh und Cranberries
  • Zwischengang: Blini mit veganem Blauschimmelkäse/Fenchel-Macadamia-Ragout/Blutorangen-Avocado-Salat mit Kresse
  • Hauptgericht: Filopäckchen mit warmem Süßkartoffel-Kerbel-Salat/Seitanmedaillons/Portweinglacé/gegrillte Abatebirne
  • Dessert: Schlehensorbet mit Vanilleschaum

Fällt etwas auf?
Es klingt ausgefallen. Es schmeckte köstlich.
Und: es war alles ohne Fleisch.

Wer die Chance hat, besuche in Leipzig das Zest.
Eine ausführliche Kritik erfolgt im Mai …

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8 Kommentare zu Lebensfreude in Leipzig: das Zest

  1. leserli sagt:

    Nicht nur ohne Fleisch sondern sogar ohne Tierprodukte, das ist schon nochmal ein Unterschied :)
    Danke für den Tipp!

    • Muyserin sagt:

      Natürlich. Aber nicht ganz so absolut betrachtet, zählen auch kleine Schritte wie fleischlos zu essen. Und man ist dort erstaunlich unaufdringlich, was das Thema vegan betrifft. Aus der Karte lässt sich dies zunächst nicht herauslesen.

  2. thg sagt:

    Mal völlig Offtopic, ich bitte um Verzeihung, aber: Ich las in der Zeitung von dem unglaublich „schönen“ Besuch im Chicoree und kann nur sagen: ich unterzeichne das voll und ganz. Was ich mit den Leuten schon mitgemacht habe… Uff. Ich weiß was es heißt, denen ‚ausgeliefert‘ zu sein ;-)

    • Muyserin sagt:

      Danke für Deine Einschätzung. Ich habe mich aber erst einmal bewusst dagegen entschieden, darüber auf dem Blog zu schreiben. Du weißt schon … „lauter gute Nachrichten“! :)

  3. Pingback: Frühling im Winter | Journal ohne Ismus

  4. Der extrem selten Fleisch essende Hobbylektor sagt:

    Hm, lecker!

    Ist es denn geplant, auch mal über ähnliche Lokalitäten in Dresden zu berichten? Öfters habe ich mit indischen Kunden zu tun und die meisten sind aus unterschiedlichen Gründen Vegetarier. Es ist immer schwierig, ihnen etwas zu bieten, wo auch das Auge mit isst. Und das „Jaipur“ oder „Maharadscha“ gehen nun überhaupt nicht.

  5. Adelina Horn sagt:

    YUMMI!

    Bei mir gab’s heute Sojasteak mit Bohnen, doppelt gebackenen Kartoffeln und Apfelkrem. Und da soll nochmal einer sagen fleischlos macht nicht glücklich. :) Also es war sehr sehr lecker. Und auch für mich als nicht-veganer ein Erlebnis! Ich hab ein paar Fotos von dem leckeren Hauptgang und dem auch überüberausleckeren Dessert hier: http://www.leipzig-leben.de/zest-leipzig/ Ansonsten bleibt nur jedem, selbst einmal zu probieren, ob er mit der veganen Küche etwas anfangen kann. Von mir gibt es auch beide Daumen hoch!! :)

    LG Adelina

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