Brüssel in drei Worten (und ein paar Bildern)

Meine Tage in Brüssel sind fürs Erste gezählt, aber ich bin fest entschlossen, im Lauf des Jahres wieder zu kommen.

Wie würde ich Brüssel in aller Kürze charakterisieren? Heruntergekommen, sympathisch, divers.

Zum Abschluss ein paar Impressionen für diejenigen, die, wie ich bis vor kurzem, keine Vorstellung von dieser Stadt hatten.

Allen LeserInnen, die mir auf meiner kleinen Reise gefolgt sind, möchte ich ein herzlich empfundenes Dankeschön zurückgeben. Ich hatte nicht immer Zeit, auf Feedback einzugehen – schließlich war der Anlass für die Reise ein grundpragmatischer, und hinter den Kulissen ging es beileibe nicht immer gemächlich zu – aber es freut mich, dass ich etwas von meiner hier empfundenen Begeisterung weitergeben konnte.

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3 Kommentare zu Brüssel in drei Worten (und ein paar Bildern)

  1. CK sagt:

    Da ich Brüssel nicht kenne danke ich Dir für die kleine Reise durch diese Stadt. Am meisten hat mich jedoch der Artikel über das Haus am Square Armand Steurs beeindruckt. Auch Deine Gedanken dazu. Zur Zeit meiner Großeltern und Urgroßeltern war es Usus, dass man erst einmal „in Stellung“ ging, ich kann mich an diese oder jene Erzählung noch erinnern. Und sicher hatten es die Dienstmädchen nicht immer leicht, Deine Gedanken gehen schon in diese Richtung. Aber ist es heute wirklich anders? Heißen die modernen Dienstmädchen der Stars und Möchtergernstars nicht Assistentin oder Nanny? Dafür interessiert sich auch heutzutage Niemand, es sei denn, ein hysterisches Model schlägt so zu, dass eine Anklage wegen Körperverletzung erhoben wird. Diese Möglichkeit hatten die damaligen Dienstmädchen natürlich nicht. Ich möchte trotzdem nicht hinter mit ihnen tauschen. Manchmal denke ich dabei an Nexös Roman „Ditte Menschenkind“.
    Natürlich ist das moderne Brüssel eine Reise wert! Die Diaschau macht Lust darauf.
    LG,
    CK

    • Muyserin sagt:

      Christiane,
      vielen Dank für Dein Lob.

      Den Ausdruck „In Stellung gehen“ kannte ich in diesem Kontext nicht.

      Der Unterschied zu Nannies und Assistentinnen: Sie haben die Wahl. Damals war man qua seiner Herkunft auf einen bestimmten Lebensweg festgelegt. Das ist heute schon wesentlich anders.

      Nexös Roman kenne ich leider auch nicht.

  2. CK sagt:

    Nexös Roman „Ditte Menschenkind“ spielt in Dänemark, in einer Zeit als dort noch bittere Armut und Hunger herrschte. Doch so lange ist das noch nicht her. Es ist ein lesenswerter, aber furchtbar trauriger Roman. Aber er spiegelt die Realität dieser Zeit wieder. Empfehlenswert, aber man muss selber in einer guten Stimmung sein. Ich habe mehrfach das Buch weglegen müssen, weil ich einfach heulen musste. Wenn man ihn geschafft hat, weiß man, dass es uns mit unseren heutigen Problemen noch wesentlich besser geht.
    Christiane

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