Gerenne, Gelassenheit und Glühwein

Erster Advent: kleiner Trost auf meinem Schreibtisch.

Erster Advent: kleiner Trost auf meinem Schreibtisch.

Dieser erste Advent war überhaupt nicht so, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Das schreibe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Er war das Gegenteil von besinnlich: zwei langwierige Verpflichtungen außer Haus mit ziemlichem Stressfaktor. Ein Tag der Arbeit, nicht des Herrn. Aber es war ein Tag der Begegnungen und vielleicht sogar der Perspektiven.

In meiner momentanen Stimmung fällt mir das sogenannte „Gelassenheitsgebet“ ein:

God, give us grace to accept with serenity
the things that cannot be changed, courage
to change the things which should be changed,
and the wisdom to distinguish the one from the other.

~ Reinhold Niebuhr, „The Serenity Prayer
(ca. 1941 vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges entstanden).

Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

~ Übersetzung: Theodor Wilhelm alias Friedrich Oetinger

Klingt so schön und so einfach und ist doch manchmal ziemlich schwierig.

I think I’ll have an early night.

PS Im Moment, wo ich diese Zeilen veröffentlichen möchte, überrascht mich J. mit Glühwein. Bingo!

PPS Auch wenn in der Wohnung noch kaum etwas auf den Advent deutet – der Stern im Erker hängt, und das erfüllt mich mit Freude.

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2 Kommentare zu Gerenne, Gelassenheit und Glühwein

  1. Theresa sagt:

    Dann wünsch ich dir einen kühlen Kopf für die anstehenden Ent- und Unterscheidungen – sollte bei den Temperaturen ja eigentlich kein Problem sein…

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